Bücher des Monats Januar

Schwarzer Mond über Soho (Ben Aaronovitch)

Originaltitel: Moon Over Soho
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Fantasy

Der zweite Fall für Constable Peter Grant – den letzten Zauberlehrling von England.

Jazz-Musiker sterben unmittelbar nach ihren Auftritten, und Peter soll herausfinden, warum. Außerdem werden Männern von einer Bleichen Lady die Penisse abgebissen, und beide Fälle scheinen irgendwie zusammenzuhängen – jedenfalls ist immer Magie im Spiel. Mit der Unterstützung seines Lehrmeisters Nightingale und der schwer verwundeten, aber auch fest entschlossenen Kollegin Lesley setzt Peter alles daran, die Geschehnisse aufzuklären.

Aaronovitch schreibt herrlich flapsig und obwohl er sich nicht besonders ernst nimmt, erschafft er hervorragend Bilder und Stimmungen. Mit Peter hat er einen selbstironischen Hauptcharakter, der wieder mehr auf Brüste starrt als auf den Weg, der vor ihm liegt, und trotzdem irgendwie sympathisch bleibt.
Das Buch ist wunderbar witzig und liest sich angenehm leicht runter. Das einzige, woran es mangelt, ist Tiefgang – diese Reihe ist definitiv nur für Leser geeignet, die auf seichte Unterhaltung und absurde Zufälle stehen.

Schweinsgalopp (Terry Pratchett)

Originaltitel: Hogfather
Erscheinungsjahr: 1996
Genre: Fantasy

Einer meiner liebsten Romane von der verrückten Scheibenwelt, wie man vielleicht am Zustand des Buches erkennen kann. Der Schneevater ist verschwunden, und Gevatter Tod vertritt ihn, um das Silvesterfest zu retten – das erstaunliche Parallelen zum Weihnachten in unserer Welt aufweist. Indes muss Tods Enkelin Susanne herausfinden, warum der Schneevater fort ist und wie man ihn zurückholen kann. Und auch die Zauberer der Unsichtbaren Universität sind mit von der Partie – das Chaos ist also vorprogrammiert.

Susanne ist die Enkelin des Todes – eine Tatsache, die allen Pratchett-Fans bekannt sein dürfte. In diesem Buch muss sie nicht nur um die menschlichen Grundbedürfnisse kämpfen, sondern sich auch mit sich selber und der eigenen Unsterblichkeit auseinandersetzen. Sie ist gezwungen, ihre eigene Natur anzuerkennen und sich damit abzufinden, wer sie ist – und wer sie niemals sein kann.
Der Sensenmann mit dem großen Herzen ist ohne jeden Zweifel mein Liebling auf der Scheibenwelt. In diesem Buch führt er den Leser auf seine unbedarfte, liebenswürdige, hilflos-freundliche Art tief in die Abgründe der menschlichen Seele. Während der Suche nach Schneevater und dem Kampf gegen die Feinde des Lebens geht es auf die Pratchett eigene Art um nicht mehr oder weniger als die Bedeutung von Glauben, den Sinn der Barmherzigkeit und die Wichtigkeit von Kindern, Familie und Liebe. Trotz dieser tiefgründigen Themen ist der Erzählstil gewohnt sarkastisch, voller Witz und tragischer Komik.

Fliegende Fetzen (Terry Pratchett)

Originaltitel: Jingo
Erscheinungsjahr: 1997
Genre: Fantasy

Es gibt Krieg auf der Scheibenwelt. Ankh-Morpork und Klatsch kämpfen um eine plötzlich aus dem Meer aufgestiegene Insel, die im Kriegsfall einen strategischen Vorteil brächte. Klingt irrational? Ist es auch – und auf verdrehte Art auch völlig logisch, wie so vieles auf der Scheibenwelt. Beide Nationen machen also gegen ihren Nachbarn mobil, mit dem sie vorher jahrelang in Frieden gehandelt haben.

Im Mittelpunkt steht Kommandeur Mumm mit seiner Stadtwache und seinem Versuch, den Frieden zu wahren – eine Aufgabe, die sich als ziemlich schwer erweist, wenn plötzlich alteingesessene Morporkianer ihren Hass auf Klatschianer entdecken, die auch schon seit Jahren in der Stadt leben und arbeiten. Inmitten all dieses grundlosen Rassismus muss Mumm ein Attentat auf den klatschianischen Prinzen aufklären, und von seinen Ermittlungsergebnissen hängt ein politischer Umschwung ab. Lord Vetinari, der faszinierende, dunkle Herrscher der Stadt, hat währenddessen eigenen Pläne und zieht Feldwebel Colon und Korporal Nobby Nobby, zwei weitere alte Bekannte, kurzerhand zu einer ganz besonderen Mission ein…

Dieses Buch ist von 1997 und doch aktuell wie nie. Blinde Gedankenlosigkeit und Vorurteile machen die freundlichsten Menschen zu dummen Rassisten, die Parolen brüllen und sich auf einen Krieg freuen. Auch dreiundzwanzig Jahre nach der ersten Veröffentlichung hält Fliegende Fetzen der zivilisierten Welt einen herrlich sarkastischen und beißend ironischen Spiegel vor.

Artefakt: Sternenpforte (Stephen Baxter)

Originaltitel: World Engines – Destroyer
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Science Fiction

Reid Malenfant, Pilot bei der NASA, stürzt 2019 mit seinem Shuttle ab – und wird 450 Jahre später in einer fernen, fremden Zukunft aus dem Kälteschlaf geholt. Die Erde hat eine Botschaft für ihn empfangen. Sie kommt von seiner Ehefrau Emma, die 2005 bei einer Marsmission verschwand… Was wie ein Aufmacher für eine grandiose Sci-Fi-Geschichte über Zeitreisen, Paralleluniversen und alternative Zukünfte klingt, ufert leider in über 700 Seiten voller Monologe über alternative Vergangenheiten aus. Und es ist der Auftakt zu einer Trilogie…

Die Welt, in der Malenfant mit der Hilfe einer Teenagerin und eines Pflege-/Arztroboters zurechtkommen muss, ist als Folge der Klimaerwärmung tropisch warm und größtenteils überflutet. Selbst in der Sahara wachsen Bäume. Die Menschheit ist auf knapp eine Million dezimiert, sehr zufrieden mit der Situation und sieht dem durch den „Zerstörer“ drohenden Ende der Welt in tausend Jahren absolut gelassen entgegen. Wie es dazu kam – sowohl zu den Überschwemmungen als auch zu der Gesellschaft, wie sie jetzt ist – wird ausführlich und immer wieder bis ins kleinste Detail erklärt.
Überhaupt gibt es unglaublich viel Infodump. Ein Großteil der Handlung besteht aus verschiedenen Charakteren, die sich alle gleich anhören, gleich benehmen und auf die gleiche Art lange Vorträge über die Ereignisse der Vergangenheit oder die der Zukunft halten. Abwechslung schaffen eigentlich nur Vorträge über wissenschaftliche Methoden, zum Mars zu fliegen. Wer darauf steht, bitteschön – für mich war das alles unglaublich anstrengend und langweilig zu lesen.

Die Charaktere sind, wie schon gesagt, alle sehr gleichförmig. Alle erzählen und erklären ganz schön viel, und keiner hat irgendwie eine eigene Stimme. Malenfant als Protagonist ist ziemlich widerlich. Er ist unhöflich, egoistisch, arrogant und respektlos, geht davon aus, dass die ganze Gesellschaft der Zukunft nur existiert, um seine Ziele zu verfolgen und ihn dabei zu unterstützen. Die ersten paar Kapitel über war das noch interessant, dann war es lediglich anstrengend. Deirdra, die von Malenfant selbst als zentrale Figur der Geschichte bezeichnet wird, führt sich trotz ihrer 17, später 20 Jahre auf wie ein Kind, macht nur, was sie will, und ist mit einem Mal so intelligent wie eine NASA-Astronautin. Ganz davon abgesehen, dass sie mal eben so für sechs Jahre ins Weltall verschwindet, ohne ihre Mutter zu informieren, wo ihr doch vorher guter Kontakt zur Mutter so wichtig war. Auch Deirdra bleibt blass und uninteressant. Dann gibt es noch Emma Stoney, einen Russen und eine Handvoll Briten, die alle gleich klingen, dieselben Interessen haben und gleich viel mit ihren Forschungsergebnissen prahlen. Wie langweilig.

Der Plot könnte großartig sein. Immerhin geht es um die Zukunft, um viele verschiedene Varianten der Vergangenheit, um die Auswirkung kleiner Ereignisse auf die Menschheitsgeschichte und um Reisen zum Mars und noch weiter! Leider hat man beim Lesen eher das Gefühl, so vor sich hinzutreiben, ohne roten Faden und nur mit dem Sinn, die Zukunftsvisionen des Autors gaaaanz deutlich zu erklären.
Zusätzlich gibt es für meinen Geschmack zu viele Loblieder auf die US-Amerikaner, die stets als kluge, weise Menschen mit Weitblick und technischem Geschick dargestellt werden – oder wenigstens als absolut überlegene Gegner, vor denen die Welt im Allgemeinen und Russland im Speziellen besser den Kopf einzieht. Und das aus einem 2019 erschienenen Buch…!

Alles in Allem bin ich froh, dass ich es hinter mir habe, und werde den nächsten Teil ganz sicher nicht anrühren.

Voyage of the Basilisk (Marie Brennan)

Deutscher Titel: Die Reise der Basilisk
Erscheinungsjahr: 2015
Genre: Fantasy

In diesem dritten Teil von Lady Trents Memoiren geht es per Schiff um die ganze Welt. Isabella, ihr Sohn Jake, dessen Gouvernante und Tom Wilker planen eine zweijährige Reise an Bord der Basilisk, mit dem Ziel, so viel wie möglich über Drachen zu lernen. Für Isabella ist dies auch die Gelegenheit, endlich ihrem Sohn näher zu kommen, mit dem sie – wir erinnern uns – zu Beginn nicht viel anfangen konnte. Als dann noch der akhianische Archäologe Suhail zu der Expedition stößt, gibt es noch einen dritten Ablenkungsfaktor für die Naturforscherin… Aber nichts ist mächtig genug, sie von ihren geliebten Drachen fernzuhalten.

Wie üblich begegnet Isabella fremden Kulturen, die sie kaum versteht, überschreitet alle Grenzen, die sie findet – zumeist aus Versehen –, demonstriert ihren Pragmatismus und findet sich am Ende in den Fallstricken der Politik wieder. Sie ist jetzt älter und erwachsener als in den ersten zwei Büchern, nicht länger so naiv, aber jederzeit bereit, sich in Gefahr zu begeben, wenn sie dadurch einem Drachen näherkommt. Ihr Sohn Jake entdeckt früh seine Liebe zur Seefahrt, wenn auch nicht zu Drachen und Naturwissenschaften; Tom Wilker allerdings bleibt in diesem Buch seltsam im Hintergrund. Mit Suhail bekommt das Buch einen faszinierenden Charakter, exotisch, mutig, freundlich und stark. Seine Faszination für die Ruinen der alten Drachenkultur läuft Seite an Seite mit Isabellas Liebe zu Drachen; und die sanft angedeutete Spannung zwischen den beiden knistert mehr als so mancher Liebesroman.

Der Schreibstil macht es einfach, sich in dieser viktorianischen Welt voller Drachen und Wunder zu verlieren. Die Autorin erschafft mit ganz einfachen Worten große, exotische Welten, die zum Versinken wie geschaffen sind. Es wird wenig erklärt, weder in politischer noch in weltenbauerischer Hinsicht, und es werden auch keine Erklärungen benötigt. Die Welt spricht für sich.
Und zu guter Letzt gibt es auch in diesem Buch wieder zauberhafte Bilder, über die ich nur staunen kann.

Kurzum: ich liebe diese Reihe und warte ungeduldig darauf, dass Teil 4 endlich bei mir ankommt…

Follow Me Back (A.V. Geiger)

Deutscher Titel: Follow Me Back
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Young Adult Fiction

Die achtzehnjährige Tessa leidet an schwerer Agoraphobie und kann ihr Zimmer nicht verlassen. Ihr einziges Fenster zur Welt ist ihr Twitteraccount. Dort folgt sie mit großer Leidenschaft dem Sänger Eric Thorn. Eric selber ist paranoid und überfordert von seinem Erfolg. Per Fakeaccount folgt er Tessa auf Twitter. Die beiden chatten, ohne, dass sie weiß, wer er ist – und schon bald geht ihre Internetbeziehung tiefer, als sie beide je gedacht hätten.

Der Roman beginnt mit einem Ausschnitt aus einer polizeilichen Vernehmung und wendet sich dann den Ereignissen zu, die zu dieser Vernehmung geführt haben. Ein eindringlicher Schreibstil fesselt den Leser und zieht ihn tief in die Welt von Tessa und Eric hinein. Der Twitter-Wahnsinn erschlägt einen regelrecht. Spannung wird eher unterschwellig aufgebaut, dafür aber sehr nachdrücklich. Immer wieder wird die Handlung von Ausschnitten aus dem Vernehmungsprotokoll unterbrochen, doch der Leser wird bis zum Schluss darüber im Dunkeln gelassen, warum die beiden überhaupt auf der Polizeiwache sitzen und was passiert ist. Es geht um Stalking und darum, was passiert, wenn man sich in die Vorstellung verliebt, die man sich von einem Menschen macht, um die Schnelllebigkeit und den Irrsinn auf Twitter und um ganz tiefsitzende, menschliche Ängste.

Beide Protagonisten sind jung, gerade einmal 18 Jahre alt, und psychisch krank. Sowohl Erics Paranoia als auch Tessas Agoraphobie und ihre posttraumatische Belastungsstörung werden sensibel und realistisch behandelt. Einziger Kritikpunkt: keiner von beiden benimmt sich wie ein 18-Jähriger. Sie wirken viel erwachsener.

Dieses Buch ist wirklich eines der besten, die ich seit langem gelesen habe. Das Ende hat mich mit offenem Mund sitzen gelassen und es juckt mich schon in den Fingern, den zweiten Teil zu lesen.

Baba Dunjas letzte Liebe (Alina Bronsky)

Originaltitel: Baba Dunjas letzte Liebe
Erscheinungsjahr: 2015
Genre: Gesellschaftsroman

Das russische Dorf Tschernowo liegt in der Todeszone. Nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl wurde es von der Bevölkerung verlassen; Jahre später kehren die Menschen dorthin zurück. Die erste, die wiederkommt, ist die alte Baba Dunja. Eine kleine Gemeinschaft Gleichgesinnter findet sich und baut sich ein neues, schlichtes Leben auf. Sie haben wenig und brauchen noch viel weniger, und sie sind alle alt. Den Lärm und die Hektik der Großstadt fürchten sie weit mehr als die Strahlung. Alles scheint friedlich – bis Fremde in ihr Dorf kommen, ein schrecklicher Unfall passiert und alles droht, auseinanderzubrechen.

Die Protagonistin Baba Dunja, aus deren Perspektive das Buch geschrieben ist, ist unglaublich sympathisch, der Inbegriff eines alten, russischen Mütterchens. Sie ist freundlich, klug und immer bereit, ihren Nachbarn helfend zur Seite zu stehen. Ihre Gedanken äußert sie mit einer erfrischenden Direktheit und legt dabei eine große Portion Pragmatismus an den Plan. Auch die anderen Bewohner von Tschernowo werden sehr anschaulich dargestellt, jeder Charakter hat Tiefgang, obwohl sie eigentlich nicht viel machen. Besonders gefallen hat mir Petrow, der an Krebs sterben sollte und schon seit Jahren in Tschernowo lebt, alles liest, was er in die Finger bekommt, und der ganz besonders vital sein kann.

Die Sprache ist einfach, direkt, deutlich. Baba Dunja macht nicht viele Worte, außer in ihren Briefen an ihre Tochter Irina. Die Lebenswelt der Alten wird in schlichten Sätzen dargestellt und doch sehr greifbar. Baba Dunja sagt, die Zeit vergehe anders für sie, und tatsächlich vergeht die Zeit auch anders für den Leser, wenn er in diesen Seiten verschwindet.

Ein ganz großartiges Werk über Selbstbestimmung, Endlichkeit, Leben und Tod.

Das Lied des Achill (Madeline Miller)

Originaltitel: The Song of Achilles
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Fantasy

Das Lied des Achill ist der Debutroman der Autorin Madeline Miller, die mich mit Ich bin Circe vollkommen in ihren Bann geschlagen hat.

Der Prinz Patroklos wird aufgrund eines blutigen Unfalls aus dem Reich seines Vaters verbannt und landet am Hof des Königs Peleus. Dessen Sohn ist der Halbgott Achill, dem die Moiren eine ruhmreiche Zukunft und ein kurzes Leben vorausgesagt haben. Die beiden Jungen wachsen zusammen auf, lernen sich kennen und lieben. Bald sind sie unzertrennlich. Doch dann kommt der trojanische Krieg, in dem Achill laut der Weissagung fallen wird…

Das Buch ist aus der Sicht von Patroklos geschrieben, dem tollpatschigen, herzensguten jungen Mann, der Achill mit Leib und Seele verfallen ist. Es fällt dem Leser sehr leicht, mit ihm mitzufühlen und sich in ihn hineinzuversetzen. Doch auch die anderen Charaktere sind mit erstaunlich viel Feingefühl und Tiefgang geschrieben. Achill natürlich, das fröhliche Kind, das zum Krieger werden muss, aber auch sein Vater Peleus, der gutmütige Alte, und der listenreiche Odysseus, für den die Autorin eine besondere Vorliebe zu haben scheint. Auch andere Charaktere der griechischen Mythologie tauchen auf, von Menelaos und Agamemmnon über Helena, den schönen Prinzen Paris und seinen Bruder Hektor bis zu den Göttern selbst. Nicht einer von ihnen wirkt irgendwie flach oder farblos.

Der Schreibstil ist ganz zauberhaft. Miller schreibt mit viel Hingabe und Herzblut und verführt den Leser, sich richtiggehend fallen zu lassen. Die Beziehung zwischen Patroklos und Achill wird sanft und vorsichtig aufgebaut, sehr sinnlich und niemals obszön oder abwertend beschrieben. Die Liebe der beiden Männer steht absolut im Vordergrund. Gelegentlich wechselt die Autorin ins Präsens, um besondere Wendepunkte besonders hervorzuheben; das hat mich anfangs irritiert, aber diese Szenen auch viel intensiver gemacht.

Ohne zu spoilern darf ich hinzufügen, dass ich gegen Ende wirklich ein paar Tränchen in den Augen hatte. Natürlich kenne ich die Geschichte des trojanischen Krieges und weiß, was passiert – aber es in diesem wundervollen, zarten, unnachgiebigen, eindrücklichen Buch zu lesen, war nochmal etwas ganz Anderes. Es geht ja nicht nur um den Krieg, sondern vielmehr darum, was Liebe und Hass aus Menschen machen können, um Stolz und Zusammenhalt und den Hochmut der griechischen Helden.

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