Camp NaNo

Bald ist es so weit und der April beginnt – und mit ihm Camp NaNoWriMo!

Eigentlich sind der NaNo und die Camps Highlights meines Jahres. Dieses Jahr fühlt es sich noch nicht so an – ich nehme mehr aus Gewohnheit teil als alles andere. So wie ich letztes Jahr aus Gewohnheit den Weihnachtsbaum aufgebaut habe und wie ich zu Ostern aus Gewohnheit einen Hefezopf backen werde. Es war immer Teil meines Jahres und ich werde nicht darauf verzichten, nur, weil die Vorfreude (noch) fehlt. Der Frühling beginnt, und überall erwachen die Lebensgeister. Warum nicht auch die meiner Kreativität, die sich in den letzten Wochen so zurückgehalten haben?

Schreibtechnisch war es in letzter Zeit etwas mau bei mir. Erfahrungsgemäß kann ein Camp das verändern – und es ist nicht so, dass ich nicht wüsste, was ich schreiben möchte. Ich habe ein nettes Nebenprojekt, das aus mehreren Gründen ohnehin veröffentlichungsuntauglich ist, ich kann mich also austoben. Das Camp wird mir helfen, wieder in Schwung zu kommen, und danach kann ich mich dann wieder meinem Dasein als aufstrebende Hobbyautorin widmen. Darauf freue ich mich.

Aber ich freue mich auch aufs Camp, irgendwie. Ist es fragwürdig, daran teilzunehmen, nur, weil man es immer gemacht hat? Eigentlich bin ich gegen dieses „ich mache das so, weil es schon immer so gemacht wurde“ – ich halte diese Einstellung für kleingeistig und unnötig. Trotzdem mache ich es diesen April genau so. Ist das widersprüchlich?

Ich denke nicht. Mit dem Camp werde ich mir etwas Gutes tun, mir selber helfen, wieder ins Schreiben zu finden. Die Motivation, die in der NaNo-Community aufkommen wird, wird mich mitreißen und ich bin fast sicher, dass es mir Ende April besser gehen wird als jetzt. Mein Ziel sind 25000 Worte. Das ist nicht besonders viel, aber ich denke, es genügt. Um wieder in Schwung zu kommen.
Denn das Schreiben fehlt mir, und ich bin nicht bereit, mich in eine drohende Schreibblockade zu ergeben. Da schreibe ich lieber 25000 Wörter, die hinterher niemand lesen wird außer mir selber, und erinnere mich dabei wieder daran, wie das geht mit der Schreiberei. Das verlernt man nämlich nicht, man gerät nur außer Übung.

Und aufgeben ist nicht drin. Auf gar keinen Fall.

Nehmt ihr am Aprilcamp teil oder habt ihr schonmal daran teilgenommen? Wie waren eure Erfahrungen damit?

2 Gedanken zu “Camp NaNo

  1. Ich bin auch dabei 🙂 Hab letztes Jahr zum ersten Mal mitgemacht und mein Ziel locker geschafft und es deshalb diesmal höher gesetzt – mal schaun 😉 Aber für mich ist der Community Aspekt das wichtigste. Wie du mitmachst, weil du’s immer machst, mache ich mit, weil’s alle machen – und ich finde, das ist auch okay. Freue mich schon!

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